Herbst + Advent 2026

Vereinsabende freitags 19:30
Jugendtraining freitags 17:45-19:45
im Pfarrzentrum St. Barbara Hofstr 2, 44649 Herne

11.09.2026 Schach960 Turnier, danach Aufbau für Jugendopen
12.09.2026 1. UF Jugendopen, 10:15
13.11.2026 Hand & Brain Turnier
11.12.2026 Weihnachtsfeier

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1. Unser Fritz Jugendopen

Bereits am Samstag, 12.09.26, haben wir das 1. Unser Fritz Jugendopen ausgerichtet. Insgesamt setzten sich dabei 86 Teilnehmer aus 22 Vereinen in den Altersklassen U8, U10, U12, U14 und U16/U18 an die Bretter. Gespielt wurden in der U8 sieben und in allen anderen Gruppen neun Runden Schnellschach, mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten + 2 Sekunden pro Zug.

 

Der Start des Turniers war leider etwas holprig, da wir ein paar Probleme mit der Gruppeneinteilung von Spielern und der Auslosung hatten. Unser Turnierleiter Julian Tober ließ sich davon aber nicht stressen und hat für jedes auftretende Problem eine gute Lösung gefunden, sodass alle Spieler mit etwas mehr Verzögerung als erhofft ins Turnier starten konnten. Der Rest des Turniers lief in den einzelnen Gruppen unter der Beaufsichtigung von Michael Jungbluth, Nico Lauenstein, Julia Boldt, Heiko Nowicki und Lukas Suberski dann sehr gut, sodass wir unseren vorab geschätzten Zeitplan problemlos einhalten konnten. Dank der Hilfe von Franz Wolf, Rolf Willie, Till Koch, Martin Pohl, Nils Nioduschewski und Linda Wittelsbach wurden unsere Gäste auch durchgehend mit kalten Getränken, Kuchen und Donuts, Brühwürstchen und vielem mehr versorgt. Jeder Teilnehmer bekam dafür extra von den 10€ Startgeld 5 Wertmarken, die gegen Speisen und Getränke eingetauscht werden konnten, was von den meisten auch gut angenommen wurde. Hinterher waren fast alle Weltmarken wieder zu uns zurückgekehrt. 

 

Schachlich war das Teilnehmerfeld ebenfalls sehr reichhaltig gemsicht. Von Spielern aus der Schulschach-AG die ihr erstes “richtiges” Turnier bestritten bis zu erfahrenen Turnierspielern war alles vertreten. Die Gewinnerin in der U8 hieß am Ende Sofia Diadichenko (Düsseldorfer SK), gefolgt von Carlo Theodor Beck und David Kirschbaum. Den Preis für das beste Mädchen erhielt Jana Winkler. In der U10 setzte sich Leonhard Giannopoulos (SV Erkenschwick) durch. Dahinter landeten Yurii Makoveienko und Jonas Kirschbaum. Bestes Mädchen wurde Käthe Bungarten. In der U12 konnten sich Liam Zheng (Düsseldorfer SK), Alice Shiqian Li, Christian Kirchner und Adela Popescu über Pokale freuen. Ganz vorne in der U14 stand nach neun Runden Surya Panickerkandy (Mülheim-Nord). Dahinter reichten sich Felix Limbourg und Alexander Vulkah sowie als bestes Mädchen Dalia Gutkin ein. Die U16 und U18 wurde zwar spielerisch als eine Gruppe ausgetragen, die Auswertung erfolgte jedoch separat. Somit wurden zum Abschluss nochmal 8 Gewinnerinnen und Gewinner nach vorne gebeten. In der U16 waren dies Alexander Limbourg (Mülheim-Nord), der ebenfalls den Gesamtsieg in der U16/U18 holte, vor unserem Spieler Gheyth Tabshoo und Boris Gutkin. Ahmet Ulas (Recklinghäuser SV) gewann die U18. Mit ihm auf dem Podium standen Heinrich Nguyen und Felix Bühning. Beste Mädchen wurden in der U16 bzw. U18 aus unserem Verein Sonja und Sophie Nioduschewski. Neben den Pokalen durfte sich jeder Teilnehmer unabhängig von seiner Platzierung noch über eine Tüte Weingummi freuen, was ebenfalls sehr gut bei den Teilnehmern ankam. Aus unserem Verein nahmen insgesamt 17 Jugendliche Teil.

 

An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die Teil unseres ersten Jugendturniers waren. Verbesserungsvorschläge für das nächste Turnier nehmen wir natürlich sehr gerne entgegen 🙂

 

Des Weiteren auch danke an alle Unterstützer, egal wie viel Zeit und Arbeit jeder aufbringen konnte. Ohne viele Leute, die mit anpacken wäre so eine Veranstaltung nicht möglich. Und zu guter letzt auch danke an den Schachversand Niggemann, die uns ihr Schachmaterial für das Turnier zur Verfügung gestellt haben!

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7:1 Kantersieg für Unser Fritz I gegen Hansa Dortmund

Der 1. Mannschaft gelang zum Auftakt der diesjährigen Saison eine echte Überraschung: Mit 7:1 wurde die ELO-stärkste Mannschaft der Verbandsliga, Hansa Dortmund, überraschend deutlich und auch in der Höhe verdient geschlagen!
Hierbei muss man wissen, dass Hansa Dortmund in der letzten Saison noch in der NRW-Klasse gespielt hat und nur mit sehr viel Pech abgestiegen war.

Die Chronologie des Mannschaftskampf ist einfach zu erzählen. Zuerst gerieten wir durch eine Niederlage von unserem Youngster Nico, dem ein Bauer abhanden kam, in Rückstand. Bei dieser Niederlage blieb es dann aber auch. Den Ausgleich besorgte ich (Rainer) an Brett 2 durch einen recht überzeugenden Schwarz-Sieg gegen das Londoner System meines 43 Jahre jüngeren Gegners. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Michael, Jörg, Heiko und Martin gewannen relativ schnell und kurz hintereinander, so dass wir schon mit 5:1 uneinholbar in Führung lagen. Das war unserem Team aber noch nicht genug. Dirk setzte an Brett 4 seinen Gegner mit schwarz immer mehr unter Druck und baute diverse Fesselungen zum Sieg aus. Den Schlusspunkt setzte unser neues Brett 1. Markus gab nach 7jähriger Wettkampfpause ein bärenstarkes Comeback und gewann seine Partie nach spannenden Verwicklungen im Mittelspiel, wobei auch die Verwertung des Vorteils im Endspiel äußerste Präzision erforderlich machte.

Nach Runde 1 stehen wir also an der Tabellenspitze. Ob wir diesen Level halten können, wird sich schon in 3 Wochen bei unserem Heimspiel gegen Bönen zeigen.

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Bericht zur Recklinghäuser Schachwoche 2026

Letzte Woche (17. – 23.08.26) stand wieder die Recklinghäuser Schachwoche auf dem Plan. Das vom Recklinghäuser SV jährlich ausgetragene Turnier im Pfarrzentrum St. Gertrudis zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass pro Tag nur eine Runde zu spielen ist. Andererseits spielt auch die entspannte Turnieratmosphäre eine wichtige Rolle, wo die Spieler gerne nach den Runden noch bei einer Currywurst, einem kalten Getränk oder einem Stück Kuchen zusammenbleiben. Dennoch war dieses Jahr vom SV Unser Fritz nur Chris Engelmann dabei, was vermutlich auch am parallel laufendem “Sommerschach” in Dortmund lag, wo einige Unser Fritzer dran teilnahmen. 

Mit der klassichen Verzögerung, wie bei fast jedem Turnier, und zusätzlich einem streikenden Drucker, begann am Montag (17.08.26) die erste Runde mit 79 Teilnehmern. Angesetzt waren 7 Runden im Schweizer System mit 90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie + 30s pro Zug. Chris bekam es in Runde 1 sofort mit einem der acht Titelträger zu tun. Sein Gegner war Heiko Kummerow vom SV Erkenschwick. Chris schenkte früh einen Bauern her, bekam diesen zwar im Partieverlauf zurückgeschenkt, patzte im Endpsiel aber erneut, sodass Heiko den vollen Punkt einfuhr. In Runde zwei lief es genau anders herum, dort verrechnete sich Chris Gegner bei einem Bauerndurchbruch in einem ausgeglichenen Turmendspiel und Chris nahm den vollen Punkt mit in Runde 3. Dies war das nächste Bezirksduell gegen Guido Seppelfricke von Rochade Disteln. In einer DWZ-gewerteten Partie konnte diesen bisher kein Unser Fritzer schlagen. Und es blieb weiterhin dabei. Chris bekam kein Gegenspiel und Guido beendet die Partie mit einem schönen Damenopfer. In Runde 4 bot sich eine spannende Königsgambit-Partie, wo sich Chris im Mittelspiel Vorteile erkämpfen konnte und somit den Niederlage/Sieg-Trend fortsetzen konnte. Und dieser Trend ging auch in Runde 5 weiter. Weil Chris eine gute Chance auf Gegenspiel verpasste, wie ihm sein Gegner hinterher zeigte, stand er zu gedrückt. Als dann noch sein Läufer kein Feld mehr hatte, musste er seinem Gegner endgültig gratulieren. Erwartungsgemäß wäre in der nächsten Runde wieder ein Sieg dran gewesen, was auch Chris Ziel war und er somit das zwischenzeitliche Remisangebot seines Gegner ablehnte. Allerdings musste er sein Ziel korrigieren, als er wie in Runde 1 einen Bauern einstellte. Nach über 5 Stunden Spielzeit beendete Chris nächster Fehler die Partie im Damenendendspiel. Sein Gegner schaffte es die Damen zu tauschen und der Mehrbauer machte somit den Ausschlag.

Da sich Chris für die letzte Runde am Sonntag abgemeldet hatte, endete das Turnier für ihn mit 2 aus 6. Wie in den vergangenen Monaten sehr oft, beschreiben es aus schachlicher Sicht die Worte eines Zuschauers an ihn (“das Turnier läuft echt nicht gut für dich”), sehr treffend. Die super Verpflegung, die entspannte Atmosphäre und die lustigen Gespräche mit den anderen Teilnehmern und Zuschauern sorgten dennoch für gute Stimmung.

Bleibt noch dem Gewinner Tom Rebentisch (6/7), vor Simon Knudsen, Kemal Bashirov, Jakob Weidemann und Tobias Jugelt (alle 5,5 Punkte) zu gratulieren. Und natürlich vielen Dank zu sagen an Turnierleiter Franz Schulze-Bisping und den RSV. Ihr seht sicherlich auch im nächsten Jahr wieder mindestens einen Unser Fritzer, auch wenn das Spiellokal gewechselt werden muss 🙂

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