SC Rochade Rüttenscheid 1 – Unser Fritz 1 :  3,5 – 4,5

In der sechsten Runde der Verbandsliga besiegten wir unsere Gegner aus Rüttenscheid auswärts. Da unser Spitzenbrett viel zu tun hatte (am Brett), schreibe ich, Emre, heute den Bericht.

Zur Chronologie:

Als erstes beendete ich meine Partie an Brett acht mit einer Punkteteilung. Meine Allergien gegen Frühblüher machten mir sehr zu schaffen, deswegen war ich relativ zufrieden mit dem Remis. Ich war auch sehr unvorbereitet auf 1.f4 von meinem Gegner.

Nach mir beendete auch Dirk an Brett zwei seine Partie mit einem Remis. Wir dachten, dass er im Drachen eine aktivere Stellung mit dem Läuferpaar hat, aber anscheinend wars wohl nicht so.

Heikos Partie an Brett sechs konnte ich nicht so ganz verfolgen, ein komischer Königsinder oder Pirc, vermutlich stand Heiko ebenfalls aktiver, trotzdessen endete auch diese Partie mit einem Remis.

Den ersten vollen Punkt holte Micha an Brett drei. Im angenommenen Damengambit hat Micha taktisch vermutlich etwas eingestellt. Der Gegner hat glücklicherweise nicht die beste Fortsetzung gewählt, hier wird die Engine für Aufklärung sorgen. Mit drei Bauern weniger reichte Michas Gegner ihm die Hand.

Halbzeit 1,5 – 2,5 für uns.

Mue an Brett vier hatte mal wieder Holländisch auf dem Brett. Es ging wirklich sehr viel (Taktisches) los und Mue nutze die Ängstlichkeit seines Gegners aus um ebenfalls den zweiten vollen Punkt einzufahren.

Rainer an Brett eins hatte sehr lange eine sehr angenehme Stellung und stand immer etwas besser. Es war Taimanov, also bekanntes Terrain. In Zeitnot stellte Rainer leider die kurzzeitig gewonnene Stellung ein und musste aufgeben.

Den entscheidenden Punkt holte Jörg an Brett sieben. Im gespiegelten Englisch schaffte er es die Schwächen in der gegnerischen Stellung auszunutzen. Jörg hatte zwei Türme, Springer und Läufer gegen Dame und Turm. Nachdem Turm gegen Turm getauscht worden ist konnten beide Leichtfiguren und Turm die Dame dominieren. Mit Jörgs schöner Partie hatten wir schonmal den Sieg in der Tasche.

Julian kämpfte sehr lange an einer sehr intensiven/ interessanten Partie. Ich kann auch zu der Partie nicht viel sagen, weil taktisch alles sehr kompliziert war. Am Ende hat Julian eine Springergabel auf Turm und König übersehen und aufgegeben.

Nächste Runde gegen den Dortmunder SV.

– Emre

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Paarung der Vereinsmeisterschaft Runde 4

  1. Suberski, Lukas – Willie, Rolf
  2. Gores, Hans Günter – Tesla, Heorhii
  3. Engelmann, Chris – Wolf, Franz
  4. Demirörs, Emre – Tabshoo, Gheyth
  5. Mrowetz, Josef – Nioduschewski, Nils
  6. Mazaheri, Amirmahyar – Demirörs, Emir
  7. Nioduschewski, Sophie – Wolf, Jan
  8. Van Tiggelen, Maximilian – Nioduschewski, Sonja
  9. Akdag, Berat – Moruzgala, Dominik
  10. Komisarek,Till spielfrei

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

das ist die Paarung der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft. Die Einladung zur JHV befindet sich ebenfalls auf der Homepage!

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Vereinsmeisterschaft 3. Runde, 30.01.26

Ein anderer Einstieg ins Turnier.

Eigentlich wollte ich heute das Halbfinalspiel im Handball zu Ende sehen. Doch das Vereinsturnier war um 19 h terminiert, und da wollte ich meinen Gegner (Emir) auch nicht warten lassen (das Spiel gegen Kroatien konnte ich daher nicht zu Ende sehen). Ich erschien pünktlich. Doch wer spielte noch? Und wo fand ich die schriftliche Paarungsliste? Hm. Nix zu sehen. O. k. Im Pfarrsaal konnte ich die Spieler, die sich gegenüber saßen, erkennen. Einige Spieler kenne ich schon, aber nicht alle. Mein Gegenüber war, wie gesagt, Emir. Er sollte mit den weißen Farben spielen. Ich fand es ein wenig merkwürdig: keine Liste, keine Begrüßung zur 3. Runde, gar nicht so offiziell. Da dachte ich: „Mach auch mal was Komisches.“ Ich schlug also Emir vor: „Machen wir Remis?“ Emir stimmte zu. Also Remis. Die anderen spielten ihre Partie. Also schlug ich ihm vor, fünf Partien ohne Uhr (auf seinen Wunsch) zu spielen, was wir dann auch taten.

Leider? Kann ich zu den anderen Partien eigentlich wenig sagen. Ich wusste nicht, wer da gegen wen spielte (hallo Liste!). Der Spielleiter war auch nicht da. Also ließ ich Spieltag Spieltag sein und mischte mich unter das Volk der Anwesenden (erstaunlich viele Anwesende).

Und ich erkannte, dass Schreiben sich lohnt. Heiko, der im letzten Mannschaftskampf den „König mitten am Brett“ matt gesetzt hatte, kam (auch aufgrund des Aufrufs?!) und zeigte mir (dann auch Julian Tober) diese wunderbare Partie. Er hatte alle Züge im Kopf, die er dann abspulte. Ich bin immer voller Erstaunen, dass Spieler ihre Partie aus dem Kopf rezipieren können. Was bin ich doch da für ein armer Wicht. Das wird mir nie gelingen (wäre auch mal ’ne gute Idee, da einen zu behalten).

Also beende ich diesen etwas merkwürdigen Bericht mit der wiederholten Aufforderung (s. auch Leserbriefe), das Turnier doch bitte öffentlicher zu machen und nicht nur einer Facebook-Gemeinde, die dann informiert ist (und eben auch nur die).

Bitte die nächsten Runden, Tabellen, Spieltage und so weiter auf der Schachseite hier veröffentlichen.

  • Josef
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