Vereinsmeisterschaft 3. Runde, 30.01.26

Ein anderer Einstieg ins Turnier.

Eigentlich wollte ich heute das Halbfinalspiel im Handball zu Ende sehen. Doch das Vereinsturnier war um 19 h terminiert, und da wollte ich meinen Gegner (Emir) auch nicht warten lassen (das Spiel gegen Kroatien konnte ich daher nicht zu Ende sehen). Ich erschien pünktlich. Doch wer spielte noch? Und wo fand ich die schriftliche Paarungsliste? Hm. Nix zu sehen. O. k. Im Pfarrsaal konnte ich die Spieler, die sich gegenüber saßen, erkennen. Einige Spieler kenne ich schon, aber nicht alle. Mein Gegenüber war, wie gesagt, Emir. Er sollte mit den weißen Farben spielen. Ich fand es ein wenig merkwürdig: keine Liste, keine Begrüßung zur 3. Runde, gar nicht so offiziell. Da dachte ich: „Mach auch mal was Komisches.“ Ich schlug also Emir vor: „Machen wir Remis?“ Emir stimmte zu. Also Remis. Die anderen spielten ihre Partie. Also schlug ich ihm vor, fünf Partien ohne Uhr (auf seinen Wunsch) zu spielen, was wir dann auch taten.

Leider? Kann ich zu den anderen Partien eigentlich wenig sagen. Ich wusste nicht, wer da gegen wen spielte (hallo Liste!). Der Spielleiter war auch nicht da. Also ließ ich Spieltag Spieltag sein und mischte mich unter das Volk der Anwesenden (erstaunlich viele Anwesende).

Und ich erkannte, dass Schreiben sich lohnt. Heiko, der im letzten Mannschaftskampf den „König mitten am Brett“ matt gesetzt hatte, kam (auch aufgrund des Aufrufs?!) und zeigte mir (dann auch Julian Tober) diese wunderbare Partie. Er hatte alle Züge im Kopf, die er dann abspulte. Ich bin immer voller Erstaunen, dass Spieler ihre Partie aus dem Kopf rezipieren können. Was bin ich doch da für ein armer Wicht. Das wird mir nie gelingen (wäre auch mal ’ne gute Idee, da einen zu behalten).

Also beende ich diesen etwas merkwürdigen Bericht mit der wiederholten Aufforderung (s. auch Leserbriefe), das Turnier doch bitte öffentlicher zu machen und nicht nur einer Facebook-Gemeinde, die dann informiert ist (und eben auch nur die).

Bitte die nächsten Runden, Tabellen, Spieltage und so weiter auf der Schachseite hier veröffentlichen.

  • Josef
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JHV 2026 – Einladung

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Unser Fritz 13.02.2026 um 20:00 Pfarrzentrum St. Barbara, Hofstr. 2, 44651 Herne

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
  3. Neuwahl eines Schriftführers
  4. Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
  5. Bericht des 1. Vorsitzenden
  6. Bericht des 1. Spielleiters
  7. Bericht des Jugendwartes
  8. Bericht des 1. Kassierers
  9. Bericht der Kassenprüfer
  10. Anträge
  11. Entlastung der neu zu wählenden Ämter
  12. Neuwahlen folgender Ämter
    1. Vorsitzender (auf 2 Jahre)
    2. Spielleiter (2 Jahre)
    3. Kassierer (2 Jahre)
    4. Kassenprüfer (2 Jahre)
    5. Materialwart
    6. Pressewart
    7. Bestätigung des Jugendwartes
    8. Erweiterter Vorstand (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
      Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
  13. Wahl eines neuen Spielausschusses (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl 1&2; Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger)
  14. Wiedervergabe Komitees
    1. Gestaltung Erwachsenenschach (Zusätzliche Vereinsabende, Referate, Koordination von Trainingsgruppen, Online, Gäste, Fortbildungen)
    2. Vereinsentwicklung & Außendarstellung (Veranstaltungen, Kurse, Werbemittel, Kooperationen, Kompetenzzentrum „Schach und Denksport“, Sponsoring, Mobilität)
    3. Schulschach
    4. 70-Jahr-Feier
    5. Digitales (Webseite, Kommunikationskanäle, Social Media)
  15. Verschiedenes

Jedes Mitglied kann bis 2 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über den bzw. die Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Julian Tober

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Runde 5 Verb.liga: UF 1 – Lünen 4,5:3,5

Am 5. Spieltag gelang uns ein wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Lünen, so dass wir endlich die Abstiegsränge in der Verbandsliga verlassen konnten. 
 
Zur Chronologie:
 
Zunächst wollten wir an den Spitzenbrettern das gefährliche Brüderpaar Babar (FM + CM) neutralisieren. Das gelang perfekt. An Brett 1 kam es bei mir (Rainer) nach 18 Zügen zu einer dreimaligen Stellungswiederholung, nachdem schon etliche Leichtfiguren getauscht waren. Dann bekam Dirk an Brett 2 nach neun Zügen (!) in einer verschachtelten Stonewallstellung ein unwiderstehliches Remisangebot, so dass wir unsere Aufgaben an den Spitzenbrettern als erfüllt ansehen konnten.
 
Für die Führung sorgte Heiko an Brett 6. Er spielte einen mustergültigen Königsindischen Angriff. Als zu viele schwarze Figuren am Damenflügel versammelt waren, opferte Heiko eine Figur und setzte den schwarzen König mitten auf dem Brett matt!
 
Ein weiteres wichtiges Remis steuerte Andreas an Brett 7 bei. Seine Stellung war zumindest schwierig, aber glücklicherweise bot der Gegner remis an, so dass wir jetzt 2,5:1,5 führten. Da die restlichen Partien von uns durchaus aussichtsreich standen, waren wir jetzt schon recht optimistisch.
 
Vorrübergehend kam es durch die Niederlage von Julian an Brett 5 zum Ausgleich. Julian hatte eine durchaus ordentliche Position, wurde aber taktisch überrumpelt.
 
Dank Michael an Brett 3 gingen wir wieder in Führung. Michael spielte gegen seinen erfahrenen und trickreichen Gegner Wolfgang Prüske mit schwarz Französisch. Es mag sein, dass der Vorteil in der Vorstoßvariante durchaus wechselte. Das muss durch eine präzise Analyse geprüft werden. In einem taktischen Finale konnte Michael 2 Bauern gewinnen, so dass das Turmendspiel letztlich klar war.
 
Den entscheidenden Punkt holte dann Emre an Brett 8. Emre stand eigentlich immer etwas besser und lehnte ein Remisangebot seines ca. 50 Jahre älteren Gegners ab. Für meinen Geschmack spielte er aber zu schnell, so dass sich der Vorteil vorübergehend verflüchtigte. Der Gegner übersah aber eine Taktik und Emre landete in einem sicherlich gewonnenen Turmendspiel. Dieses spielte er aber nicht optimal, da seine 2 Mehrbauern auf h + f standen, was theoretisch remis wäre. Hier half aber sein Gegner wieder und spielte den letzten entscheidenden Fehler. Glück für Emre, denn gedanklich hatte ich ihm schon die Todesstrafe angedroht, wenn er dieses Endspiel verbaselt hätte. 
 
So hatten wir letztlich die erforderlichen 4,5 Punkte zusammen, so dass die Niederlage von Martin an Brett 4 keine Rolle mehr spielte. Diese Partie konnte ich – weil zu kompliziert – einfach nicht sicher einstufen. Vorübergehend dachte ich, Martin würde mit einer Mehrfigur auf Gewinn stehen. Auch hier müssen wir die Computeranalyse abwarten, um gesicherte Erkenntnisse zu gewinnen.
 
Alles in allem war es also ein gelungener Mannschaftskampf. Zu erwähnen wäre noch, dass parallel 3 weitere Mannschaften von uns spielten. Es war erfreulich zu sehen, welche Kampfkraft die dort spielenden Jugendlichen haben! Und last but not least waren auch noch zahlreiche Kiebitze anwesend, was in unterklassigen Ligen ja auch nicht selbstverständlich ist. Unser Verein ist also auf einem sehr guten Weg!
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